NAJU reinigt ihre Nisthilfen 2017

Wie jedes Jahr im Herbst mussten auch dieses Jahr unsere Nisthilfen für Vögel gereinigt werden. Fünf Kinder waren gekommen um mit der Betreuerin Astrid, sowie mit den Vogelexperten Jörg Frey und Peter Schwarz der NABU Gruppe, in den Wald zu gehen. Auch dieses Jahr machten wir dabei wieder interessante Entdeckungen, wie z.B. Wespennester an der Decke, Knochenreste eines Vogels, ungebrütete Eier usw.
Die Nisthilfen müssen jedes Jahr im Herbst von den Nestern vom vorherigen Brutpaar befreit werden, damit die Vögel im nächsten Frühjahr einen sauberen Brutplatz vorfinden. Wenn ihr selbst also einen Nistkasten im Garten habt, macht in bitte einmal im Jahr (am besten im Herbst oder im Winter sauber). Wenn ihr dazu Fragen habt, könnt ihr uns gerne kontaktieren! (Fotos und Text: ABi)

NAJU: Halloween 2017 - Kürbisse aushöhlen

Das Oktober Treffen unserer NAJU Gruppe am 21.10.2017 brach alle Rekorde. 16 Kinder waren gekommen, um bei der Leiterin Astrid Bißbort, Kürbisse auszuöhlen. Wie jedes Jahr durften die Kinder ihre Kürbisse mit nach Hause nehmen.
Es entstanden wieder tolle Exemplare, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt. (Text und Fotos: ABi)

Apfelsaftpressen der NAJU 2017

Wie jedes Jahr Ende September stand das "Apfelsaft pressen" auf dem Programm.

 

Bereits einen Tag zuvor, sammelten Mitglieder unserer NABU Gruppe Äpfel auf der eigenen Streuobstwiese. Am Samstag,  30. September fuhren wir dann mit sechs Kindern und drei Betreuern in das kleine Dörfchen Großbundenbach. Dort betreibt der Dorfverschönerungsverein ein Kelterhaus. Dieses Jahr haben sie sich einen neuen Muser, sowie eine Hydropresse zugelegt. Dadurch können sie noch mehr und noch schneller Saft pressen. Als erstes füllten wir unsere Äpfel in Eimer. In eine Pressung gehen acht Eimer. Wir hatten Äpfel für zwei Pressungen dabei. Nachdem die Äpfel in dem Muser gestampft wurden, werden sie in die Hydropresse gefüllt. Diese presst den Saft aus dem Mus. Von dort aus wird der Saft in den Pasteurisierer weitergeleitet. In diesem wird er auf 80-85°C erhitzt. Aus dem Pasteurisierer wird den Saft  mittels Zapfhahn in fünf Liter Saftbeutel abgefüllt. Dieser Plastikbeutel kommt in wiederverwendbare Faltkartons. Während unser Saft abgefüllt wurde, fuhren wir wie immer zu Astrids Oma Leni, die uns mit leckerer Supper versorgte. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Nach der Stärkung fuhren wir wieder ins Kelterhaus um unsere fertigen Boxen mit Apfelsaft abzuholen. (Fotos und Text: ABi)

 

NAJU Treffen August "Bau der Fledermaus ein Haus"

Gemeinsam mit dem Dynamikum Pirmasens veranstaltete der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Gruppe Pirmasens, eine Fledermaus-Aktion unter dem Motto "Haste Töne". Auch unsere NAJU Gruppe beteiligte sich daran. Zusammen mit den Betreuerinnen Astrid und Anja H. kamen die Kinder Saskia, Neele, Kim, Muriel und Joy am Freitag, den 4.8. um 21 Uhr ins Dynamikum. Dort begrüßte uns NABU Fledermaus-Botschafter Werner Mang. Der Experte brachte den Kindern das Verhalten und die Lebensweise der fliegenden Insektenfressern näher.

Anschließend gingen wir in den nahegelegenen Strecktal-Park um mit Detektoren die Ultraschallwellen der Fledermäuse einzufangen. Wir hatten Glück, vor allem über dem Weiher waren mehrere Tiere auf der Jagd nach Insekten. Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder, diesmal in der Werkstatt des Dynamikums um Nisthilfen für Fledermäuse zu bauen. Jedes Kind bekam einen vorgefertigten Bausatz um diesen zusammen zu schrauben und an zu malen. Danach gingen wir gemeinsam in den Strecktal-Park, wo Werner Mang die Kästen an Bäumen befestigte. Dort werden sie hoffentlich bald von Fledermäusen bezogen. (Text und Bilder: ABi)

NAJU war dabei: "Tag der sauberen Landschaft"

Zum "Tag der sauberen Landschaft" am 1. Juli waren Elisa und Joy gekommen. Alle anderen Kinder waren schon im Sommerurlaub. Gemeinsam mit den Betreuerinnen Anja und Astrid mit Hund Bruno, gingen wir die Straße durch den Hochwald entlang und sammelten Müll. Es wurden drei Säcke Müll, sowie ein Eimer nur mit Flaschen. Am meisten fanden wir leere Zigarettenschachteln, gefolgt von Verpackungen für Fast Food und "Coffee to Go"-Bechern. (Foto und Text: ABi)

NAJU im Juni: "Heute bin ich mal ein Luchs"

Zu unserem Juni Treffen luden wir Martina Wagner (Fachkraft für Natur- und Umweltkunde) ein. Frau Wagner bietet u.a. Natur- und Umweltpädagogische Führungen beim Gästeführer-Verein in Pirmasens an. Wir haben uns für das Thema "Heute bin ich mal ein Luchs" entschieden, weil dieses Themas im Moment sehr aktuell ist, seitdem 2016 im Pfälzerwald Luchse wieder angesiedelt wurden. Frau Wagner brachte mehrere Spiele und Rätsel rund um das Thema Luchs, aber auch andere Waldtiere mit. (Fotos und Text: ABi)

Waldexkursion der NAJU

Zu unserem Mai-Treffen hatten wir Dieter Müller, Waldpädagoge beim Forstamt Westrich eingeladen. Er führte die Waldexkursion zum Thema Vögel, bei welcher er den Kindern die Lebensweise von Vögeln spielerisch erklärte.
Nach einer kurzen Begrüßung am Sportplatz in Windsberg gingen wir in den nahegelegenen Hochwald. Als erstes sollten die Kinder die Augen schließen und auf die Geräusche in der Umgebung achten. Natürlich war "Vogelgezwitscher" das Ergebnis. Herr Müller erklärte uns, warum Vögel vor allem im Frühling zwitschern. Spielerisch stellten die Kinder die Paarfindung im Frühling nach. Danach baute jedes Paar ein Nest. Anschließend mussten sie noch abwechselnd Futter holen. Zum Schluss spielten wir noch das beliebte Spiel "Eulen und Krähen", bei dem das erlernte Wissen abgefragt wurde. (Fotos und Text: ABi)

Krötenwanderung der NAJU 2017

Am Samstag, den 1. April fand unsere diesjährige Krötenwanderung statt.
Wie jedes Jahr trafen wir uns mit Herrmann Braun vom Forstamt Westrich an der Kreuzung zum Ranschbrunner Hof bei Eppenbrunn um den dortigen Krötenzaun zu kontrollieren.
Da wir uns in diesem Jahr ein sehr spätes Datum für das Treffen ausgewählt hatten, war der Hinwanderzaun schon abgebaut.
Trotzdem fanden wir an dem Rückwanderzaun immerhin noch 32 Kröten, die bereits abgelaicht hatten und zurück in den Wald wollten.
Vorsichtig hoben die Kinder die Kröten aus den Eimern, damit Herr Braun sie über die Straße tragen konnte. Die alljährlich stattfindende Krötenwanderung, ist ein nachhaltiges Treffen und somit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und gegen das Artensterben. Außerdem macht es uns auch noch riesigen Spaß. (Fotos und Text: ABi)

NAJU-Treff im März: Der Waldkauz

Unser NAJU Treffen am 4. März stand ganz im Zeichen des Vogel des Jahres 2017.

 

Sechs Kinder waren ins Sportheim Windsberg gekommen, um sich über den Waldkauz zu informieren. Als erstes sahen wir uns ein kurzes Einführungsvideo an, welches von NABU TV auf YouTube zu sehen ist. Danach bekamen die Kinder Broschüren über den nachtaktiven Greifvogel ausgeteilt, welche jedes Jahr vom NABU und LBV veröffentlicht werden, um über den jeweiligen Vogel des Jahres zu informieren. In zwei dreier Gruppen aufgeteilt, erstellten die Kinder einen Steckbrief über die reviertreue Eulenart. Anschließend stellte jede Gruppe ihr Plakat vor. Dabei erfuhren wir viel über den Lebensraum, die Fortpflanzung des Waldkauzes, aber auch über die Gefahren und die Projekte, wie man ihn schützen kann. Danach schauten wir uns noch die kindgerechte Power Point Präsentation an, welche VOM NAJU Landesverband veröffentlicht wurde. Zum Schluss bekamen die Kinder noch Waldkauz - Masken ausgeteilt und spielten ein Spiel, bei welchem verdeutlicht wurde, dass der Lebensraum aller Höhlenbrüter immer mehr zerstört wird. (Bilder und Text: ABi)

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NAJU-Treff im Februar: Besuch im Storchenzentrum Bornheim

Bei unserem Februar Treffen stand der Besuch vom Storchenzentrum und der Storchenscheune auf dem Programm.

 

Beide Einrichtungen werden von dem Verein „Aktion PfalzStorch e. V.“ betreut.

 

Viele Informationen und Bilder über den Verein findet man unter www.PfalzStorch.de

 

Elf Kinder und drei Erwachse waren bei dem Treffen mit dabei. 

Im Storchenzentrum begrüßte uns die Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums, Christiane Hilsendegen und erklärte uns den Ablauf. 

Zuerst zeigte sie uns ein Storchennest mit einem ausgestopften Storchenpaar und zwei Jungen. 

Die Kinder sollten die äußerlichen Merkmale der Störche beschreiben, wie z.B. der farbliche Unterschied der Jungen. 

Anschließend stellte uns Hilsendegen den ersten interaktiven Ausstellungsraum vor. 

Es gibt ganz viele Mitmach-Stationen, an denen die Kinder selbstständig die Lebensweise von Störchen erkunden können. 

In zweier Teams, ausgestattet mit einem Fragebogen, Klemmbrett und Stift durchliefen die Kinder Station für Station und entdeckten viele tolle Sachen. 

Danach zeigte uns Hilsendegen noch den zweiten Ausstellungsraum, in diesem geht es um den Lebensraum Wiese und auch um den Schwarzstorch. 

Da wir leider für diesen Teil nicht genügend Zeit mitgebracht hatten, planen wir einen weiteren Besuch auf jeden Fall für das nächste Jahr ein. 

Denn wir wollten ja noch in die Storchenscheune. Bereits auf dem Weg dorthin, entdeckten wir ganz viele große Storchennester verteilt in Bornheim oben auf den Dächern. 

Manche Störche sind sogar schon von ihrer Reise in den Süden zurück gekehrt. 

In der Storchenscheune werden Störche gepflegt, die nicht mehr in der Lage sind, alleine in der Freiheit zu leben. 

So z.B. auch der Storch Leo, der ganz nah an das Fenster zu uns kam. In der Storchenscheune werden keine Vögel gezüchtet. 

Wenn Jungen in den Volieren auf die Welt kommen, werden diese in die Freiheit entlassen. 

Wieder im Storchenzentrum zurück gekommen, erklärte uns Frau Hilsendegen noch, was Senderstörche sind.  Diese haben auf dem Rücken einen kleinen GPS Sender angebracht. Er stört die Vögel aber nicht. 

Die Sender helfen den Menschen mehr über die Flugrouten und die Lebensweise von Störchen heraus zu finden. 

Über die App „Animal Tracker“ kann man beobachten, wo sich die Senderstörche befinden. 

Wir bedanken uns ganz Herzlich bei Frau Hilsendegen für die tolle Führung und freuen uns schon auf den Besuch im nächsten Jahr. (Fotos u. Text: ABi)

 

Erstes Treffen der NAJU 2017: Basteln von Futterglocken

Das erste NAJU-Treffen im neuen Jahr fand am 7. Januar statt. 

Wir trafen uns bei Astrid Bißbort zuhause um Futterglocken für Vögel zu basteln. 

Dabei wurden die Kinder auch über die "Stunde der Wintervögel" informiert. (Fotos und Text: ABi)

Reinigen der NAJU Nisthilfen 2016

Anfang November war es wieder soweit, unsere NAJU Gruppe traf sich im Windsberger Hochwald, um ihre eigenen Nisthilfen zu reinigen, damit im Frühjahr die nächsten Vögel einziehen können.
Dabei gibt es immer wieder spannende Entdeckungen zu machen.
Bedanken möchten wir uns bei Rolf Frey und Peter Schwarz, die jedes Jahr mit uns in den Wald gehen, um die Kästen vom Baum runter zu holen, zu öffnen, zu leeren und wieder aufzuhängen. Ebenso möchten wir uns bei Jörg Frey bedanken, der uns immer anhand der Nester erklärt, welcher Vogel in welchem Nest gebrütet hat. (ABi)

Unsere Webseite im neuen NABU Design

In den letzten Tagen wurde das Design unserer Website an das neue Layout für Internet-Auftritte des NABU angepasst. 
Wir hoffen, dass sich keine Fehler (nicht erreichbare Links usw.) eingeschlichen haben. 
Gefällt Ihnen das neue Erscheinungsbild? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. 

In den nächsten Tagen  folgt noch eine komplette Überarbeitung des Inhaltes der Seite. (hh)

NAJU: Halloween 2016 (Kürbisse)

Bei diesem Treffen bedarf es keiner vielen Worte ;-) Denn schon seit einigen Jahren treffen wir uns immer im Oktober um Kürbisse auszuhöhlen.

Schnell erklärt ist auch die Vorgehensweise. Die Kinder suchen sich zuerst einen Kürbis aus, anschließend überlegen sie sich ein Motiv und malen dies auf den Kürbis.

Danach wird mit einem Messer der Deckel vom Kürbis geöffnet. Als nächstes muss man ihn aushöhlen. Zum Schluss kommt noch das Ausschneiden des Gesichts oder des Musters an die Reihe. Natürlich dürfen alle Kinder ihren Kürbis mit nachhause nehmen. Manche haben uns auch ein Bild von ihrem Kürbis geschickt, als er im Dunkeln leuchtete.

Das es den Kindern jedes Jahr großen Spaß macht, werden wir auch sicher wieder nächstes Jahr im Oktober Kürbisse aushöhlen ;-) (ABi)

Apfelsaftpressen der NAJU 2016

Schon eine Woche nach dem Kinderspieltag fand unser zweites Treffen im September statt.

Am 24.9. fuhr unsere NAJU Gruppe nach Großbundenbach um dort Apfelsaft zu pressen.

Einen Tag zuvor haben Mitglieder der NABU Gruppe auf einem Grundstück von Vereinsmitglied Rolf Frey die Äpfel gepflückt, denn leider fiel die diesjährige Ernte auf der eigenen Streuobstwiese in diesem Jahr sehr schlecht aus. Herzlichen Dank an Rolf für die großzügige Spende der Äpfel!

Am Morgen des 24.9. fuhren wir also mit insgesamt neun Kindern nach Großbundenbach ins Kelterhaus, welches vom Dorfverschönerungsverein betreut wird. Wie in den Jahren zuvor, begrüßte uns Vorstand Wolfgang Rapp und erklärte uns den Ablauf. Aufgrund des neuen Abfüllsystems geht es jetzt viel schneller und besser zugange.

Natürlich durften die Kinder sich wieder mit einbringen und ganz viel Apfelsaft probieren.

Im Anschluss fuhren wir wieder, auch wie in den Jahren zuvor, zu der Oma von Betreuerin Astrid, Leni Conrad, da sie zufällig auch in Großbundenbach wohnt. Wie immer bekamen wir ein leckeres Mittagessen. Auch ihr gilt unser herzliches Dankeschön.

Wie immer, war es ein gelungenes Treffen, welches wir gerne im nächsten Jahr wiederholen werden. Wir hoffen schon jetzt auf eine bessere Apfelernte 2017. (ABi)

NAJU beim Pirmasenser Kinderspieltag 2016

Am Samstag, den 17. September fand der große Kinderspieltag in der Pirmasenser Fußgängerzone statt.

Veranstalter war (wie immer) der Stadtjugendring Pirmasens. Insgesamt 40 Vereine nahmen daran teil und boten verschiedene Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche an. Auch die NAJU Pirmasens hatte einen Info- und Mitmachstand. Wir waren mit neun Kindern angereist. Bei uns konnte man Insektenhäuser aus Konservendosen basteln, in die Fühlboxen greifen und Gegenstände aus der Natur erraten und sich Infomaterial mitnehmen. Anziehungsmagnet war wie immer das bunte Gewinnrad. Es war ein schöner Tag mit tollem Wetter. Gerne sind wir auch nächstes Jahr wieder dabei. (ABi)

Waldexkursion der NAJU

Bei unserem August Treffen stand eine Wald-Exkursion auf dem Programm. Dazu besuchte uns Waldexperte Dieter Müller vom Landesforst Rheinland Pfalz, um die Exkursion zu leiten. Zwölf Kinder waren zu dem Treffen am 6.8. gekommen. Wir trafen uns am Sportplatz in Windsberg und gingen in den nahegelegenen Wald. Dort angekommen, bekamen die Kinder die erste Aufgabe gestellt. In 2er Teams sollten sie mindestens vier verschiedene Insekten finden. Mit Bestimmungsplan und Becherlupe ausgestattet, gingen die Kinder an die Arbeit. Gesucht wurde auf dem Boden unter dem Laub, im Totholz und im Moos. Nach 15 Minuten hatten alle Kinder mehre Lebewesen in ihrem Becher gefangen, welche anschließend in der Gruppe und mit der Hilfe von Herr Müller bestimmt wurden.

 

Die Kinder fanden folgende Tiere:

Regenwurm, Kellerassel, Schnurfüßler, Fichtenbock, Rollassel, Drahtwurm, Mistkäfer, Spinnen, Steinkriecher, Goldglänzender Laufkäfer und Saftkugler. Selbstverständlich wurden die Waldbewohner nach der Begutachtung wieder in die Freiheit entlassen.

Die zweite Aufgabe bestand darin, eine Bodenleiter zu bauen. Dazu mussten die Kinder vier gleich große Felder aus Stöcken auf den Boden legen. In diesen Feldern sollte die Bodenentwicklung vom mit Laub übersäten Boden bis hin zum Humus zu erkennen sein. Das erste Feld blieb also so wie es war, beim zweiten sollten alle Äste und vollständige Blätter entfernt werden, beim dritten sollten auch die bereits zerfetzten Blätter entfernt werden und beim vierten Feld sollte der Humus zu sehen sein.

Bei der dritten und letzten Aufgabe wurden die Kinder in drei 4er Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam ein Blatt auf dem ein Wurzelsystem von Bäumen zu sehen war.

Es gibt Flachwurzel, Herzwurzel und Pfahlwurzel. Die jeweilige Art sollte mit Hilfe von Stöcken und Ästen nachgebaut werden.

Zum Schluss und wieder am Sportplatz angekommen spielten wir noch das Spiel "Eulen und Krähen", bei dem sich die Kinder nochmal richtig austoben konnten.

Wir haben viel gelernt von Herrn Müller und bedanken uns ganz herzlich bei Ihm. Gerne laden wir ihn nächstes Jahr wieder ein. (ABi)

 

NAJU besucht Tierauffangstation in Maßweiler

Bereits im letzten Jahr besuchte unsere NAJU Gruppe die Wildtierauffangstation bei Maßweiler. Damals waren noch keine Tiger dort untergebracht.

Aus diesem Grund stand in diesem Jahr ein erneuter Besuch auf dem Programm.

Am Samstag, den 2. Juli war es soweit. Elf Kinder und drei Erwachsene trafen sich an der Sängerhalle in Windsberg um von dort aus gemeinsam zur früheren Konversionsfläche bei Maßweiler zu fahren.

Der Verein TIERART (Tier- und Artenschutz e.V.) wurde 1999 gegründet.

2000 kaufte er das Gelände des ehemaligen US-Depots.

Der Verein engagiert sich für beschlagnahmte, verwaiste, verletzte und kranke Wildtiere und Exoten aus allen deutschen Bundesländern und Europa.

Ziel ist es, dass alle verwaist oder verletzt aufgefundenen Tiere nach Aufzucht tierärztlicher Behandlung wieder in die Natur entlassen werden.

Eine Ausnahme bilden Tiere mit Behinderungen oder Tiere aus Beschlagnahmungen, die aufgrund zu großer menschlicher Nähe zu zahm geworden sind und in der Freiheit nicht mehr zurecht kämen.

Sie werden auf Dauer bei TIERART gepflegt.

Dazu tragen mehrere angestellte Tierpfleger bei, sowie verschiedene Tierärzte in der Umgebung.

Am Parkplatz angekommen, empfing uns Tierpfleger Henri. Er begrüßte uns und erklärte uns kurz den Ablauf unseres Treffens. Zuerst erzählte er uns etwas über die Entstehung des Vereins, des Kaufs und die Entwicklung des Geländes und über die aktuelle Situation.

Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren auf dem Gelände mehrere Wildkatzen, Füchse, Rehe, Ziegen, Schafe, Tiger und Waschbären untergebracht.

Als erstes gingen wir zum Gehege von Tigerdame Cara.

Cara  war in einer Hütte in einem 6qm kleinen Käfig in Nepal eingesperrt. Tierschützer retteten sie und nahmen Kontakt mit „VIER PFOTEN“ auf.

Diese Organisation vermittelte Cara zu TIERART nach Massweiler. Dort wohnt Cara seit letzten Sommer in einem 1000 qm großen Gehege mit Badeteich.

Sie erholte sich prächtig und hat sich mittlerweile zu einem echten Publikumsliebling entwickelt.

Zunächst versteckte sich die hübsche Tigerin vor uns, doch nach einiger Zeit hatte sie sich an unsere Anwesenheit gewöhnt und zeigte sich.

Nachdem uns Henri einen kurzen Vortrag über den Unterschied zwischen Groß- und Kleinkatzen gehalten und uns über die Geschichte von Cara informiert hatte, ging es weiter zu den Füchsen.

TIERART pflegt Fuchsjungen, die teilweise von Spaziergängern ohne Muttertier gefunden und zum Verein gebracht wurden.

Grundsätzlich sollte man das nicht machen, denn meistens ist es so, dass das Muttertier erschreckt wurde und nach ein paar Stunden wieder kommt um seine Jungen zu holen.

Erst wenn nach mehreren Stunden die Jungen noch alleine an der Fundstelle liegen oder verletzt sind, sollte man sie mitnehmen bzw. einen Tierarzt oder beim Stationshandy von Tierart anrufen.

Gesund gepflegte Füchse werden schnell wieder scheu, deshalb ist es kein Problem sie wieder auszuwildern.

Nach dem Fuchsgehege ging es weiter zu den Waschbären. Waschbären sind im Gegensatz zu Tigern und Füchsen sehr neugierig und werden schnell zahm.

Deshalb, und auch weil sie ursprünglich aus Nordamerika stammen, werden sie nicht in der Freiheit ausgesetzt, sondern werden z.B. an Zoos oder Tierparks vermittelt.

2012 wurden die ersten Waschbärengehege errichtet, 2013 kamen weitere dazu und 2015/2016 die letzten beiden. Insgesamt sind es nun 6 Gehege.

Darin  leben aktuell 16 erwachsene Bären und 11 Jungtiere von diesem Frühjahr.

Nach den Waschbären liefen wir weiter zu den Schafen und Ziegen, von denen manche so zahm sind, dass die Kinder sie füttern durften. Die Herde besteht aus 22 Schafen und einem Ziegenbock. Sie stammen alle aus Beschlagnahmungen. Zum Teil lebten sie unter schrecklichen Bedingungen, waren lange nicht geschoren worden, andere hatten unbehandelte Klauenkrankheiten, ein Schafbock ist dem Schächter entkommen und lief an der Autobahn herum, manche wurden als "Kerweschafe" bei lauter Musik durch das Dorf auf eine Bühne getrieben, um versteigert zu werden. Tierfreunde ersteigerten 3 solcher Tiere und brachten sie zu TIERART. Dort dürfen sie nun bis zum Lebensende bleiben.

Auf unserem Rückweg gingen wir noch bei den Tigergehegen von den beiden Geschwistern Bela und Sharuk, sowie bei Varvara vorbei. Bela und Sharuk leben zusammen in einem Gehege, Varvara hat ein eigenes Gehege.

Sie lebte 12 Jahre lang in einem Zirkus in Bulgarien. Als dort das Wildtierverbot in Zirkussen in Kraft trat, konnte die Tigerdame nach Maßweiler in ein 400 qm großes Gehege ziehen und spürte dort zum ersten Mal in ihrem Leben Gras unter den Pfoten.

Zum Schluss verteilte uns Henri noch Flyer mit Informationen zu Patenschaften, Mitgliedschaften und Spendenmöglichkeiten. Diese Informationen kann man auch auf der Homepage www.tierart.de herunterladen.

Wir können jedem Tierfreund einen Besuch der Station empfehlen. TIERART bietet jeden Samstag und Sonntag um 11 Uhr Führungen an. Weitere Informationen, sowie ganz viele Bilder und Videos findet man auch auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/tierart.de (ABi/Eva Lindenschmidt (TIERART)

NAJU Pirmasens beteiligt sich auch 2016 an der Aktion "Tag der sauberen Landschaft"

Unser NAJU Treffen im Juni stand ganz unter dem Motto "Tag der sauberen Landschaft". Am 11.6. trafen wir uns um 14 Uhr am Sportplatz in Windsberg. Elf Kinder waren gekommen um gemeinsam mit den beiden Betreuerinnen Anja und Astrid Müll zu sammeln. Wir liefen die ganze Straße durch den Hochwald entlang und zurück. Dabei sammelten wir 3 Säcke voll Müll. "Ich kann nicht glauben, was die Leute alles in den Wald werfen", so Lina.
Am Sportplatz wieder angekommen, begrüßte uns Ortsvorsteherin Stefanie Philips und überreichte jedem Kind als Dankeschön ein kleines Lunchpaket mit Essen und Trinken. (ABi)

 

NAJU Pirmasens besucht die NABU Greifvogelstation Hassloch

Am Samstag, den 21.05.2016 besuchte unsere NAJU Gruppe die Greifvogel Auffangstation in Hassloch. Am Parkplatz angekommen, begrüßte uns Melanie Mangold. Sie führte uns in der Station herum und stellte uns die einzelnen Tiere vor. In der Anlage findet man folgende Vögel: Waldkäuze, Waldohreulen, Turmfalken, eine Habichtdame, Nilgänse, Stockenten, Buntspechte, Rotmilan, Rabenkrähen, Baumfalken, Uhus, Mäusebussarde,
Wanderfalkedame und Schleiereulen. Die meisten Tiere sind wegen Flügel- oder Beinbrüchen dort. Nach der Heilung werden sie wieder in die Freiheit entlassen. Es gibt aber auch ganz alte oder blinde Vögel, die nicht mehr alleine in der Natur zurecht kämen. Diese dürfen bis zu ihrem Lebensende in der Station bleiben.

NAJU: Krötenwanderung 2016

Wie jedes Jahr im Frühling veranstaltet die NAJU Pirmasens ein Treffen unter dem Motto "Krötenwanderung".
Dabei ist es besonders wichtig, dass das Wetter mitspielt. Kröten und Frösche verfallen im Winter in eine Winterstarre und graben sich im Wald in der Erde und im Laub ein. Wenn die Temperaturen im Frühjahr konstant ansteigen und es zusätzlich noch regnet, erwachen die Amphibien und begeben sich auf den Weg zu einem Gewässer um sich dort fortzupflanzen. Auf dem Weg dorthin finden die Tiere schon häufig einen Partner und beginnen mit der Paarung. Das Männchen lässt sich dabei vom Weibchen tragen. Meistens müssen sie eine Straße überqueren, was oft zum sicheren Tod führt. Deshalb sieht man an solchen bekannten Stellen oft sogenannte Krötenzäune. Hinter diesen Zäunen sind Eimer in den Boden gegraben, so dass die Kröten und Frösche ebenerdig in die Eimer fallen, wenn sie am Zaun entlang kriechen oder hüpfen, um zum Wasser zu gelangen. Damit sie weich fallen, wird etwas Laub in die Eimer gelegt. Da Amphibien nachts auf Wanderung gehen, werden die Eimer abends und früh morgens kontrolliert. Falls etwas in den Eimern drin ist, holt man die Tiere heraus und setzt sie in einen anderen, mit gebrachten Eimer um sie darin über die Straße zu tragen und um sie dann vorsichtig in das Gewässer zu geben.
Ein solcher Krötenzaun steht z.B. in Eppenbrunn am Ranschbrunner Weiher. Dort ist u.a. Herr Braun vom Forstamt Westrich zuständig, die Eimer zu kontrollieren und jedes Jahr dürfen wir ihn dabei begleiten.

Dieses Jahr hatten wir uns den 2. April als Termin ausgewählt, in der Hoffnung, dass wir das richtige Wetter erwischen.
Denn im Jahr zuvor hatten wir großes Pech gehabt und keine einzige Kröte gefunden, weil es zu trocken war.
Doch in der Woche vor unserem diesjährigen Treffen regnete es ununterbrochen.

Unsere Gruppe traf sich um 8 Uhr an der Sängerhalle in Windsberg, von wo aus wir gemeinsam nach Eppenbrunn fuhren, um uns dort mit Herrn Braun zu treffen.

Nach einer kurzen Einführung von Herrn Braun ging es los. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Eimern liefen wir den gut 1 km langen Zaun entlang und suchten in den Eimern nach Kröten und Fröschen. Leider war unser Erfolg sehr gering, wir fanden lediglich 4 Erdkröten und einen Bergmolch, welche wir ins Wasser setzten.

Unsere kleine Zahl an gesammelten Kröten lag daran, dass es in der Nacht noch mal sehr kalt war und dadurch nur wenige Kröten sich auf die Wanderung Richtung Weiher begaben. Laut Herrn Braun waren die letzten Tage, durch das wärmere Wetter erfolgreicher, an einem Tag wurden über 700 Kröten und Frösche gefunden.

Trotzdem war es ein gelungenes Treffen, bei dem die Kinder aktiver Artenschutz gesehen haben. Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr noch besseres Wetter ist! (ABi)

 

NAJU: Vogel des Jahres 2016 - der Stieglitz

Am Samstag, den 5.3. fand unser NAJU Treffen unter dem Thema "Vogel des Jahres 2016 - der Stieglitz" statt. 8 Kinder waren ins Sportheim Windsberg gekommen um zu lernen, was für ein Vogel der Stieglitz ist, wo und wie er lebt und warum er zum Vogel des Jahres 2016 gewählt wurde. Zusätzlich erfuhren die Kinder wie man den Stieglitz schützen kann.
Die Kinder wurden in zwei 4er Gruppen aufgeteilt. Als erstes wurde ihr Wissen in einem Quiz getestet. Danach sollte jede Gruppe einen Steckbrief über den Stieglitz erstellen und die Ergebnisse der anderen Gruppe vorstellen. Als nächstes gingen wir raus um einen bunten Meter zu pflanzen. Was das ist, kann man unter https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/stieglitz/buntemeter/ nachlesen. Zum Schluss durfte sich jedes Kind noch eine Stieglitz Maske basteln, die sie mit nach Hause nehmen konnten. Wir sind schon gespannt, wer nächstes Jahr "Vogel des Jahres" wird. (ABi)

NAJU Pirmasens auf Storchenreise

Am Samstag, 06.02.2016 fand unser Februar Treffen im Windsberger Sportheim statt.

 

Thema war die Storchenreise. Dazu hatten wir uns von der NAJU Landesgeschäftsstelle den Storchenkoffer ausgeliehen.

 

Zehn Kinder waren gekommen um spielerisch zu lernen, was der Storch auf seiner Reise in den Süden alles erlebt und welche Gefahren ihm dabei drohen könnten.

 

Dazu wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam eine Spielfigur, welche auf eine Weltkarte aufgelegt wurde - Ausgangspunkt war Deutschland. Von dort aus starteten alle.

 

Ziel war es, in einem Land im Süden anzukommen. Doch welche Route sie nehmen mussten und welche Länder sie durchflogen, konnten die Kinder nur heraus bekommen, wenn sie die Aufgaben an den verschiedenen Stationen lösten. Dabei mussten alle Erlebnisse in ein Reisetagebuch eingetragen werden. (ABi)

 

Bericht vom Basteln der Futtergocken 2016

Am 9. Januar trafen wir uns bei Astrid Bißbort zu Hause um Futterglocken für Vögel zu basteln.

 Insgesamt sieben Kinder waren gekommen. Als erstes durfte sich jedes Kind einen Blumentopf aussuchen und ihn bunt bemalen. Drei Kids gingen danach mit in die Küche um das Kokosfett zu erhitzen. Anschließend durfte sich jedes Kind 150 Gramm Körnermischung abwiegen. Das Fett musste erst wieder etwas abkühlen, bevor wir es zusammen mit den Körnern in die Blumentöpfe füllen konnten. In der Zwischenzeit durfte sich jedes Kind einen Ast im Garten suchen, welcher zusammen mit einem Faden, durch das Loch im Blumentopf gesteckt wird. (ABi)

 

Weihnachtsbäckerei der NAJU 2015

Am 5. Dezember fand unser letztes NAJU Treffen in diesem Jahr statt. Gruppenleiterin Astrid hatte zu sich nach Hause in die Weihnachtsbäckerei eingeladen. Betreuerin Chrissi war auch mit dabei und brachte schon fertigen Plätzchenteig mit, so dass die Kinder nur noch ausrollen und ausstechen mussten, sowie aufs Blech legen. Doch das hört sich leichter an, als es war! Aber wir hatten alle großen Spaß daran.

 

Während die Plätzchen im Backofen waren, bastelten wir kleine Schneemänchen, die man z.B. an den Weihnachtsbaum hängen kann.

 

 

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Freunden der NAJU Pirmasens für die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken und wünschen euch und euren Familien Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

NAJU reinigt ihre Nisthilfen

Am Samstag, den 7. November traf sich unsere NAJU Gruppe um 14 Uhr am Windsberger Sportheim um unsere eigenen Nisthilfen für Vögel zu reinigen und die Befunde zu dokumentieren.

Rolf Frey,Jörg Frey und Peter Schwarz von der NABU Gruppe waren auch mit dabei.

Mit ihrer Hilfe konnten wir die Nisthilfen von den Bäumen herunter holen und sie öffnen.

In jedem Kasten fanden wir ein Nest. Die Nester setzten wir vorsichtig in Schuhkartons um sie am Ende unseres Rundgangs, wieder am Sportheim angekommen, zu untersuchen. Dabei machten wir interessante Entdeckungen. Die Nistkästen kratzten wir aus und hingen sie wieder zurück an den Baum. Am Sportheim gab es noch warmen Kinderpunsch während wir die Nester untersuchten und die Befunde in eine Liste eintrugen. Die Erwachsenen konnten uns anhand vom Nestbau erklären, welcher Vogel in welchem Kasten gebrütet hatte. (ABi)

Kürbisse aushöhlen 2015 der NAJU

Am Samstag, den 24. Oktober fand unser traditionelles NAJU Treffen "Kürbisse aushöhlen" statt.

13 Kinder waren anwesend. Jedes durfte sich einen Kürbis aussuchen. Als erstes muss man sich ein Motiv auswählen und es auf den Kürbis malen. Dann kann man damit beginnen, den Deckel einzuschneiden und zu öffnen. Anschließend muss man den Kürbis gut aushöhlen, bevor man Mund und Nase ausschneiden kann. Jedes Kind durfte seinen fertigen Kürbis mit nachhause nehmen. Es hat wie immer, allen großen Spaß gemacht. (ABi)

Apfelsaftpressen der NAJU Pirmasens 2015

Am Samstag, den 26. September pressten wir, wie schon in den zwei letzten Jahren, Apfelsaft.

Die Äpfel wurden einen Tag vorher von Mitgliedern unserer NABU Gruppe auf unserer Streuobstwiese gepflückt, insgesamt ca. 300 kg. Wir trafen uns am Morgen des 26. Septembers um 9 Uhr an der Sängerhalle in Windsberg und fuhren von dort aus gemeinsam nach Großbundenbach ins Kelterhaus, welches vom Dorfverschönerungsverein betrieben wird. Der Vorsitzende Herr Rapp und seine Frau begrüßten uns herzlich und erklärten uns die Vorgehensweise. Schon bald wurden die ersten Äpfel gepresst und der erste Saft konnte probiert werden. Lecker! Der Saft wird erhitzt uns später in Beutel abgefüllt, welche wiederum in Kartons kommen. Während der Saft abkühlte, fuhren wir wieder zu der Großmutter von Astrid, die im gleichen Ort wohnt und uns wieder, wie schon in den Jahren zuvor, mit einem leckeren Mittagessen beköstigte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle, es war wie immer toll! Anschließend konnten wir unseren fertigen Apfelsaft im Kelterhaus abholen und nach Hause fahren. (ABi)

NAJU beteiligt sich am "Tag der sauberen Landschaft"

Die NAJU Pirmasens hat heute den "Tag der sauberen Landschaft" durchgeführt. Dabei haben wir in einem Waldgebiet Müll gesammelt, der dort illegal entsorgt wird.

NAJU schöpft Papier

Am 20.06.15 besuchten wir die Wappenschmiede in Fischbach/Dahn um dort Papier zu schöpfen.
Am Anfang wusste keiner so genau was auf uns zukommt, aber jetzt können wir alle unser eigenes Papier herstellen.
Zuerst einmal mussten wir ganz viel geschrettertes Papier noch kleiner machen.

Danach kam alles in einen Mixer mit etwas Wasser und wurde ordentlich gemixt, anschließend wurde die Pampe in zwei große Schüssel gefüllt und sah echt ekelig aus.
Da wir aber jetzt alle buntes Papier haben wollten, entschieden sich die Mädchen für lila und die Jungs für gelbes Papier.
Um farbiges Papier zu gewinnen, werden einfach bunte Servietten auch in Schnippselgröße verkleinert, mit Wasser und etwas Tapetenkleister in den Mixer und dort nochmals ordentlich gemixt und in dann in die jeweilige Schüssel dazu gegeben.
Endlich konnten wir jetzt mit dem Papiersieben beginnen!
Dazu hatten wir einen extra Rahmen mit einem feinen Sieb drinnen, den so genannten "Schöpfrahmen", mit dem wir in die "Pulpe" eingetaucht sind. Das Wasser haben wir abtropfen lassen, das was auf dem Sieb hängen blieb war dann unser Papier. Was natürlich noch trocknen musste.
Das Highlight war, wir konnten nicht nur farbiges Papier schöpfen, nein wir könnten es auch noch mit Baumblättern oder weiteren Servietten verzieren. (ABi)

NAJU besucht die Tierauffangstation Maßweiler

Am 2. Mai besichtigten wir die Tierauffangstation bei Maßweiler.

Ein ehemaliges US-Gelände dient nun als Auffangstation für Wildtiere, die nicht mehr alleine in der Freiheit leben können, oder aus schlechter Haltung gerettet wurden.

Wir bestaunten in den ehemaligen Garagen und Bunker süße Fuchsbabys, lernten, dass es extra Füchse gibt, die für Felle gezüchtet werden und durften rätseln, welches Wildtier was gerne frisst.

Unser größtes Highlight war ein Waschbär, der aus der Hand frisst.

Zu den ganzen Wildtieren gibt es noch freilaufende Schafe, die jedoch leider nicht handzahm sind.

Dank einer tollen Führung, einer netten Dame, hatten wir einen tollen Ausflug, bei dem wir viel dazugelernt haben. (ABi)

NAJU und die Krötenwanderung 2015

Das NAJU Treffen "Krötenwanderung 2015" war eigentlich für den Ostersamstag (4. April) geplant. Aufgrund der Wettervorhersagen, legten wir es eine Woche nach vorne. Es war Regen gemeldet, doch am Morgen des 28. März war es trocken und sonnig.

So kam es, dass wir in keinem einzigen Eimer einen Frosch oder eine Kröte fanden.
Wie immer mit dabei, waren neben Herrn Braun, auch wieder Herr Kölsch und sein Sohn Sören. Herr Kölsch kletterte extra für uns an den See hinunter um eine Kröte heraus zu holen, damit unsere Kinder überhaupt eine gesehen haben.

Und so fuhren wir erfolglos wieder nach Hause und hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder mehr Glück mit dem Wetter haben.

In der darauffolgenden Nacht setzte dann der ersehnte Regen ein. Für unser Treffen natürlich zu spät, aber Herr Braun berichtete uns per Email, dass er am Sonntagmorgen 400 Frösche und Kröten in den Eimern vorgefunden hat. (ABi)

Besuch der NAJU in der Falknerei Kölsch

Eigentlich wollten wir am 14. März zur Falknerei in Fischbach/Dahn fahren. Doch Herr LeLeux erkrankte kurzfristig und so mussten wir uns spontan etwas neues einfallen lassen. Bei unserer Suche nach einer anderen Falknerei stießen wir auf Herr und Frau Kölsch, einem Falkner-Ehepaar, wohnhaft in Höhfröschen.

Die beiden luden uns am 21. März zu sich nach Hause ein.

Sie haben ein großes Haus, einen noch größeren Garten und Volieren, in denen sie Greifvögel züchten, um mit ihnen auf die Jagd zu gehen.

Zur Zeit besitzt das Ehepaar den Steinadler "Elvis", einen Gerfalken, einen Habicht, Shainfalken, Sakerfalken, den Harris Hawk "Fly" und einen Uhu.

Außerdem beherbergen sie mehrere Tauben und Enten. Besonders angetan waren die Kinder aber von "Rehlein", dem mehr oder weniger zahmen Reh und den Münsterländer-Hunden Anke, Lady, Haifa und Vier.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmal herzlichst bei Familie Kölsch für das kurzfristige Treffen. (ABi)

NAJU beschäftigt sich mit dem Vogel des Jahres

Am 21. Februar fand von 14-16 Uhr im Sportheim des FK Windsberg das NAJU Treffen zum Thema "Vogel des Jahres 2015 - der Habicht" statt.

Zur Einleitung schauten wir uns ein Video an, welches vom NABU & LBV herausgebracht wurde: https://www.youtube.com/watch?v=XZbak9TKfg0

Dann bekamen die Kinder Broschüren ausgeteilt, aus denen sie Informationen sammelten um gemeinsam einen Steckbrief zu erstellen. Es wurden Stichwörter zu den Begriffen Lebensraum, Ernährung, Fortpflanzung, usw. notiert.

Anschließend trugen die Kinder ihre Ergebnisse vor.

Danach malten wir noch eine Habicht-Maske aus, welches wir zum abschließenden Habicht-Spiel "Zum Nest gelotst" benötigten, bei dem ein Kind einen Altvogel spielt und die restlichen Kinder sitzen im Nest und rufen den Altvogel mit ihrem Geschrei ans Nest. Dem Kind, welches den Altvogel spielte, hatten wir natürlich vorher die Augen verbunden und Laute für "links", "rechts", "vorwärts" und "rückwärts" ausgemacht. Die Nahrung welche vom Altvogel gebracht wurden, waren Gummibärchen.Jedes Kind durfte mal den Altvogel spielen.

Auch ein Poster des Habichts gab es für jedes Kind zum mit nach Hause nehmen. (ABi)

NAJU bastelt Futterglocken

Am 10. Januar fand das erste NAJU Treffen im neuen Jahr statt.

Wir bastelten Futterglocken für Vögel.

Dazu braucht man einen Blumentopf, heißes Fett, einen Stock, ein Stück Schnur und eine Futtermischung für Vögel.

acht Kinder nahmen an der Aktion teil.

Auf dem Bild sieht man Luca, Benedikt und Alexander, die das Fett erhitzt haben.

Jedes Kind durfte seine Futterglocke mit nachhause nehmen.